Wuppermann AG

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145 Jahre Tradition aus Stahl

Innovativer Entwickler und hochqualifizierter Verarbeiter von Stahl - für diese Eigenschaften steht der Name Wuppermann seit 145 Jahren. Eine erfolgreiche und bewegte Zeit liegt hinter dem traditionsreichen Familienunternehmen. Entscheidungen basieren damals wie heute immer auf Langfristigkeit und werden im Sinne der folgenden Generationen getroffen.

Wuppermann Walzwerk Band 1888 bis 1938
Im Jahr 1872

gründete Heinrich Theodor Wuppermann in Düsseldorf-Oberbilk die Firma Wuppermann für die Produktion von Halbzeugen und Schmiedestücken. Sieben Jahre später verkaufte er das Werk in Düsseldorf und verlegte den Firmensitz in das heutige Leverkusen, wo noch bis heute der Hauptsitz des Unternehmens ist. Über die Kriegswirren der beiden Weltkriege hinweg konnte sich das Unternehmen stets weiterentwickeln.

Wuppermann Walzwerk Band 1983
Bis in die 1960er Jahre

lenkte Gründerenkel August Theodor Wuppermann 40 Jahre lang die Geschicke des Stahlunternehmens. In Folge der Stahlkrise in Europa kam es 1983 zu einer Zäsur und das Unternehmen musste sein Walzwerk in Leverkusen wegen anhaltender Verluste verkaufen. Die Bedingung an den neuen Besitzer lautete, dass die Arbeitsplätze im Werk erhalten bleiben sollen. So erhielt den Zuschlag nicht der Meistbietende, sondern derjenige, der die Weiterbeschäftigung zunächst in Aussicht stellte. Seit der Bewältigung dieser schweren Krise wächst Wuppermann fortwährend.

Wuppermann Werk
Wichtige Meilensteine

in der Geschichte des Unternehmens sind Neugründungen und Übernahmen von Produktionsstandorten in Österreich in den 1980er und 1990er Jahren, in denen Wuppermann ein neuartiges Oberflächenveredelungsverfahren für warmgewalzte Stahlbänder einführte. Weitere Werksgründungen folgten in den Niederlanden (2000) und in der Tschechischen Republik (2001), um von dort aus auch den osteuropäischen Markt weiter zu erschließen. Neben der Gründung und dem Ausbau der eigenen Standorte akquirierte Wuppermann über die Jahre weitere Werke, wie den Metallfertiger Kagerer aus Österreich (1995), die RIME GmbH (2004) und die KLB Blech in Form (2011) beide aus Herbolzheim sowie ein Produktionswerk im polnischen Malomice (2011). Mit dem polnischen Werk wurde das Produktspektrum um schwarze Rohre erweitert. So entstand nach und nach die Wuppermann-Gruppe unter Führung der Holdinggesellschaft Wuppermann Industrie und Handel GmbH, die im Jahr 2000 in die heutige Wuppermann AG umfirmiert wurde und sich nach wie vor zu 100 Prozent in Familienbesitz befindet.

Wuppermann Ungarn
Im Jahr 2014

unterzeichnet Wuppermann den Pachtvertrag für ein Grundstück im ungarischen Hafen Győr-Gönyű. Ein Jahr später fand die feierliche Grundsteinlegung statt. Mit der Errichtung des neuen Standorts ist das Familienunternehmen die größte Investition in seiner 145-jährigen Firmengeschichte eingegangen und hat dort einen hochmodernen Standort mit einer Beiz- und Feuerverzinkungsanlage mit einer Verarbeitungskapazität von 500.000 Tonnen Stahl pro Jahr geschaffen.

Mit der Gründung der Wuppermann Inc. in Chicago, Illinois, im Jahr 2015 unternimmt Wuppermann den nächsten Schritt beim Aufbau der Geschäftsaktivitäten auf dem amerikanischen Kontinent und unterstreicht somit die weiteren Wachstumspläne.

Was 1872 in der Gemeinde Bilk in Düsseldorf für Gründer Heinrich Theodor Wuppermann mit einem einzelnen Puddelofen samt „Luppenschmiede“ begann, ist 145 Jahre später ein bedeutendes Stahlunternehmen mit mehr als 1.500 Mitarbeitern an Standorten in ganz Europa und den USA.